Montag, 18. Februar 2013

App Love: Tibits

Im Sommer 2011 stand das damals neu erschienene Kochbuch von Tibits ganz oben auf meiner Urlaubs-Leseliste. Schliesslich gehört das gleichnamige Restaurant in Zürich schon seit Jahren zu den wichtigsten Adressen für vegetarisches Essen, und ich war ungemein gespannt, wie sich die Rezepte dazu machen würden.

Enttäuscht wurden meine Erwartungen jedenfalls nicht. Das Buch ist aufgeteilt in vier Kapitel, die den verschiedenen Jahreszeiten entsprechen und die wunderschön in den typischen Farben und Designs gestaltet sind - leicht und luftig im Frühling, erdig und warm im Herbst.

(Hier gibt's ein kleines Probiererli für alle, die das Buch nicht kennen.)


Seit einiger Zeit habe ich nun auch die App zum Buch; sie wurde ursprünglich für das iPhone konzipiert, läuft aber auch auf dem iPad. Im Gegensatz zum Buch sind die Rezepte hier nicht nach Jahreszeit geordnet, sondern in verschiedene Gänge - von der Suppe bis hin zum Getränk - aufgeteilt.

Neben den Rezepten selbst, die Traditionelles wie Gemüse-Quiche genauso umfassen wie Exotisches in Form von Goa Curry oder Apfel-Ingwer-Salat mit Tofu, gefällt mir die einfache und logische Handhabung der App. Klickt man ein Rezept an, öffnet sich zunächst eine Übersicht mit Informationen zum Gericht, zur Zubereitungszeit und zu den Inhaltsstoffen. So sieht man beispielsweise auf einen Blick, welche Gerichte vegan oder besonders scharf sind oder welche Gluten enthalten.

Auf weiteren "Registerkarten" findet man schliesslich die Zutatenliste und die Anleitung zum Nachkochen, Schritt für Schritt.


Weniger gut gefällt mir, dass die App keine zusätzlichen Rezepte enthält - alles, was sie bietet, steht auch schon im Buch. Ich denke also, dass die App hauptsächlich den Zweck hat, die Leute zum Kauf des umfassenderen Buches anzuregen - welches ich ja schon habe.

Trotzdem ist es natürlich praktisch, einen Teil der Rezepte immer in der Tasche zu haben und darin zu stöbern, wenn man auf dem Heimweg im Zug sitzt und überlegt, was man denn nun zum Abendessen kochen könnte. Gute Sache!

(Eine rundum gute Sache war auch der London Cheesecake, den ich aus der App nachgebacken habe. Dazu bald mehr!)


Tibits Lieblingsrezepte

Kompatibel mit: iPhone, iPod touch und iPad. Erfordert iOS 4.0 oder neuer.
Kosten: 2 Franken
Bewertung (max. 5): @@@@
Sonstiges: Das Buch ist ausführlicher und bietet mehr Rezepte. Die App ist ein Auszug daraus.

Samstag, 16. Februar 2013

Chorizo Puffs






















Hatte ich schon erwähnt, wie toll ich die App von Food52 finde? Ach ja, stimmt, und zwar lang und breit in diesem Post. Aber egal, schliesslich hatte ich da noch keine Gelegenheit gehabt, eines der Rezepte auszuprobieren. Das habe ich jetzt nachgeholt, und zwar mit diesen Chorizo Puffs.

Im ursprünglichen Rezept wird Manchego statt Gruyère verwendet. Da ich aber sehr heikel bin bei Käse (bei allem, was stärker riecht als Parmesan, dreht es mir den Magen um), habe ich von diesem mir unbekannten Schafskäse Abstand genommen.






















Das Problem mit den Cups habe ich mit einem Joghurtbecher von 250 ml gelöst (danke an dieser Stelle an Katharina, die mir diesen Tipp gegeben hat). Wenn man's genau nimmt, entspricht ein Cup zwar eher 235 ml, aber es ging trotzdem recht gut auf.

Insgesamt fand ich die Puffs sehr lecker, vor allem mit der abschliessenden Würze von Paprika und Meersalz. Allerdings fand ich das Gebäck etwas sehr "eierig", fast schon wie ein Omelett.  Ich überlege daher, mal eine Version mit weniger Eiern zu versuchen. Sollte es gelingen, werde ich das hier notieren.


Rezept:
3/4 Cups Chorizo
1/2 Cups Gruyère
2 Frühlingszwiebeln
1 Cup Wasser
1/4 TL Salz
100 g Butter
1 Cup Mehl
4 Eier

Paprikapulver, Salz

1.) Chorizo und Gruyère würfeln, die Zwiebeln hacken und alles zusammen in einer Schüssel vermengen.

2.) Das Wasser in einem Topf erhitzen, das Salz und die Butter zugeben und so lange köcheln lassen, bis Letztere geschmolzen ist. Vom Herd nehmen und das Mehl einrühren, so dass ein gleichmässiger Teig entsteht.

3.) Nach und nach die Eier zufügen und mit dem Mixer einrühren, danach für fünf Minuten weitermixen. Die Wurst-Käse-Mischung zugeben und gut untermischen.

4.) Mit einem Esslöffel (laut App Spritzbeutel, aber das funktioniert natürlich nur, wenn keine grösseren Stückchen in der Masse sind) kleine Teighäufchen auf ein mit Papier ausgelegtes Blech geben. Anschliessend backen bei 190 Grad für ca. 20 bis 25 Minuten.

5.) Die Puffs aus dem Ofen nehmen und gleich im Anschluss mit Paprika und etwas Meersalz bestreuen. Warm servieren.

Donnerstag, 7. Februar 2013

Himbeer-Martini-Bowle

Vor Kurzem habe ich meinen 27. Geburtstag gefeiert. Es war ein irgendwie irritierendes Erlebnis, denn wo ich früher nur Glückwünsche erhalten habe, wurden mir heuer auch einige gut gemeinte Ratschläge und aufmunternde (bis anhin war ich eigentlich nicht frustriert, danke) Worte mit auf den Weg gegeben. So zum Beispiel:

 "Jetzt kommen die wirklich entscheidenden Jahre..."
(bedeutungsvolle Pause, bedächtiges Kopfnicken)

Oder:

"Weisst du, in dem Alter wird auch vieles besser. Wenn die Jugend erst mal vorbei ist, steht man einfach viel fester im Leben."
(wie, meine Jugend ist vorbei?!)

Oder:

"In den nächsten Jahren wirst du vieles für dich klären müssen: Willst du Kinder? Willst du einmal heiraten? Welche Anti-Falten-Crème willst du benutzen?"
(Schultertätscheln, dramatisch hochgezogene Augenbrauen)

Okay, das mit der Anti-Falten-Crème hat zwar niemand wirklich gesagt, aber es klang unterschwellig mit in den zahlreichen "Schon 27 Jahre alt?!"'s und "Wow, wie die Zeit vergeht"'s, die mir da unheilvoll um den Kopf gehauen wurden.

Mal ernsthaft: Ist unsere Gesellschaft immer noch so verstockt, dass man von einer Frau erwartet, dass sie mit 27 Jahren schon ihr ganzes Leben auf die Reihe gekriegt hat oder zumindest den Plan hat, wie das zu tun sei? Studium abgeschlossen, super Job, toller Mann und zwei Kinder? Fit und durchtrainiert wenn möglich auch noch?

Ich will ja gar nicht bestreiten, dass ich in den letzten Jahren nicht etwas klüger, reifer und vernünftiger geworden bin. Und natürlich denke ich auch hin und wieder über die Zukunft nach und frage mich, wie das in den nächsten Jahren so werden soll. Aber dann muss ich feststellen, dass ich schlicht keinen Plan habe und dass ich das eigentlich auch ganz gut so finde. Es kommt, wie es eben kommt, oder anders gesagt: Das Leben ist das, was passiert, während man Pläne schmiedet.

In der Zwischenzeit habe ich weder Lust meinem potenziell zukünftigen Ehemann entgegen zu schmachten noch mich zu fragen, wie das meinem Alter angemessene Verhalten aussieht. Ich stosse lieber an; auf schöne Abende, auf tolle Männer und gute Freunde. Und auf viele spannende Jahre, die da noch kommen werden.

Prost!


Rezept für Himbeer-Martini-Bowle:

150 g Himbeeren
1 Zitrone
3 dl Cranberrysaft
3 dl Martini Bianco
6 dl Sekt

1.) Die Zitrone auspressen und mit Himbeeren, Cranberrysaft und Martini in einen grossen Krug geben. Ein paar Stunden einziehen lassen.

2.) Kurz vor dem Gelage den Sekt dazugeben und servieren.

Freitag, 1. Februar 2013

Taglierini al Limone

Schon wieder ein Pastarezept, werden sich einige von euch denken. Ja, muss ich dann leider antworten, schon wieder! Ich kann einfach nicht anders!

Lange Zeit war es mir gelungen, meine Pasta-Obsession vor der Blogwelt geheim zu halten, und meine Sucht nur im Geheimen auszuleben. Und eine Sucht ist es tatsächlich, ich kann nämlich nicht mal zwei pastafreie Urlaubswochen überstehen, ohne davon Entzugserscheinungen zu bekommen. Obwohl ich doch sonst gar nicht zu den Schnitzeltouristen gehöre, die auf Reisen nur nach dem Essen aus der Heimat lechzen.

Was nun die Zunahme an Rezepten hier im Blog angeht, so rede ich mir das mit einer halbwegs logischen Erklärung schön. Seit ich nämlich so richtig im Berufsleben stehe (ich dumme Nuss hatte mich als Studentin noch drauf gefreut, da haben wir jetzt den Salat), komme ich natürlich seltener zum Kochen - so weit klar, oder?

Während es nun aber vorher schon drei Mal die Woche Nudeln gab, da will ich nichts beschönigen, ist der Spielraum für andere Rezepte durch die Arbeit hingegen massiv kleiner geworden. Wenn ich also nicht hin und wieder eins dieser Pasta-Rezepte verblogge, komme ich arg in Bedrängnis, weil auf dem Blog dann einfach gar nichts mehr geht.

Ihr seht also, eigentlich ist das alles nur zu eurem Besten!






















Rezept:

300 g Taglierini
1 Knoblauchzehe
2 EL Crème fraîche
1 dl Sahne
Saft und Abrieb einer halben Zitrone
1 TL Parmesan
1 Bund Basilikum
Salz und Pfeffer

Olivenöl

1.) Die Taglierini nach Packungsanleitung kochen. Da sie eine kurze Garzeit haben, kann man ungefähr gleichzeitig mit dem Zubereiten der Sauce beginnen.

2.) Die Knoblauchzehe auspressen und in wenig Olivenöl kurz dünsten. Die Crème fraîche einrühren, dann die Sahne und den Parmesan zugeben.

3.) Die Zitrone waschen und abtrocknen. Halbieren und den Saft sowie den Abrieb der einen Hälfte zur Sauce geben. Zum Schluss den Basilikum waschen und in schmale Streifchen schneiden. Untermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

4.) Die Sauce direkt in der Pfanne unter die Taglierini mischen und anschliessend servieren.

Sonntag, 27. Januar 2013

Frühstück im Riff Raff






















Vor einiger Zeit habe ich an dieser Stelle behauptet, dass es in der Schweiz keine richtige Brunch-Kultur gibt. Seither versuche ich ständig, mich selbst zu widerlegen, indem ich mich in verschiedenen Restaurants durch die Frühstückskarte mampfe. Und wie angekündigt, werde ich diese Ausflüge nun hier mit euch teilen.

Den Anfang macht ein Brunch im Bistro des Riff Raff, dem Kultkino im Zürcher Langstrassenquartier (für Nicht-Schweizer: Die Langstrasse ist in etwa das, was die Reeperbahn für Hamburg ist, nur kleiner und etwas zurückhaltender). Das Ambiente dort gefällt mir sehr gut, es ist unkompliziert und trotzdem gemütlich. Die Bestellungen werden an der Theke entgegen genommen, aber weil das Bistro relativ klein ist, gibt es kaum lange Wartezeiten. Und sollte es doch so kommen, kann man immer noch das Kinoprogramm studieren, das per Beamer an die Wand geworfen wird.














Die Speisekarte hatte es mir im Vorfeld besonders angetan und war eigentlich auch der Grund, warum es mich dorthin zog. Während man sich nämlich bei anderen Cafés oftmals zwischen Süss und Salzig entscheiden muss, ist bei allen Frühstückskombos im Riff Raff der "Basis-Zmorge" mit Gipfeli, Honig, Nutella und Confi schon dabei. Man kann sich also guten Gewissens ein "Türkischer Zmorge" mit Tomaten, Gurken und Feta oder ein "Inselzmorge" mit Spiegelei, Porridge und Speck bestellen und muss trotzdem nicht auf das heissgeliebte Buttergipfeli verzichten.

Und, ich habe es schon gesagt, es gibt Porridge! Was natürlich ein riesiger Pluspunkt für das Riff Raff ist.




























Das Essen selbst hingegen, ich muss es leider sagen, ist gut und solide, aber nichts, was einen vom Hocker reissen würde. Ausserdem werden Confi und Co. in Plastikkonserven oder Papierchen eingepackt serviert, was ich persönlich immer sehr schade finde. Das Auge isst ja irgendwie mit, oder...?

Insgesamt ist das Bistro des Riff Raff also besonders wegen der ungezwungenen und lockeren Atmosphäre einen Abstecher wert. Eine schöne Alternative zu den vielen Inn-Places, die in den letzten Jahren im "Chreis Cheib" eröffnet haben und in denen sich sämtliche It-Girls und -Boys der Stadt versammeln.

Und das ist doch schon einiges.

Dienstag, 22. Januar 2013

Creamy Chicken Pie































Zu englischem Essen habe ich eine sehr ambivalente Beziehung. Einerseits ist mir das in Minzsauce zu Tode malträtierte Lammfleisch, das ich einmal bei einer britischen Familie zu Hause gegessen habe, noch in trauriger Erinnerung. Selten habe ich etwas ähnlich Grausliges probiert, und ich war immerhin einen Monat lang in Afrika und habe dort so manch undefinierbare Speise vorgesetzt bekommen.

Andererseits habe ich eine Schwäche für englische Süssigkeiten wie Flapjacks oder Gingerbread, den Fünf-Uhr-Tee und den traditionellen Pub Food. Fettig bis zum Gehtnichtmehr, aber wenn gut gemacht (und täuscht euch nicht, da gibt es riesige Unterschiede!!), dann doch unglaublich lecker. Noch ein Bier oder Cider dazu - passt.

Eine andere Spezialität, die ich in diesem Zusammenhang schon lange ausprobieren wollte, sind Pies. Nicht die süssen Varianten, sondern die mit Teig überbackenen Aufläufe, deren Füllung meist aus Fleisch und ein bisschen Gemüse besteht. Auch Bohnen oder Käse werden ab und zu verwendet, und teilweise mit Kartoffelpüree statt Teig überbacken.

Für meinen ersten Pie habe ich mir eine Füllung aus Hühnchen und Pilzen ausgedacht. Ein bisschen saure Sahne sorgt für die Cremigkeit, während der Dill eine frische Note reinbringt. Das Rezept für den Teig habe ich aus diesem Buch - eine tolle Inspiration für die Freunde englischer Backwaren.

Mit dem Endergebnis bin ich geschmacklich mehr als zufrieden. Was das Handwerk angeht, muss ich hingegen noch etwas üben, denn die Sauce ist mir an den Ecken ausgelaufen und auch für eine Verzierung hat es nicht mehr gereicht. Da der Magen aber schlussendlich das Auge bezwungen hat und ich ausserdem ein Fan von sumpfigem Teig bin, hat mich das nicht weiter gestört. Wer das nicht so mag, macht einfach den Teig etwas grösser, so dass auch die Ecken gut bedeckt sind.

Ich habe eine relativ flache Form verwendet, die etwa 10 auf 20 Zentimeter misst. Im Original werden hingegen ovale Formen verwendet, was das Ausrollen etwas erleichtert.

(PS: Verzeiht die miese Bildqualität, es war leider keine Kamera zur Hand, so dass das iPad zum Fotografieren herhalten musste...)


Rezept

Für den Teig:
150 g Mehl
75 g Butter, kalt
1 Prise Salz
1 Eigelb
2 EL Wasser

1.) Die Butter in Flöckchen zum Mehl geben und so lange verreiben, bis kleine Brösel entstehen. Das Ei trennen, dabei das Eiweiss separat aufbewahren. Das Eigelb zusammen mit dem Salz und dem Wasser zu der Mehlmasse geben und zu einem gleichmässigen Teig verkneten.

2.) In Folie wickeln und eine Stunde kalt stellen. In der Zwischenzeit die Füllung zubereiten.


Für die Füllung:
2 Hühnerbrüste
1 Zwiebel
1 EL Mehl
2 dl Bouillon
2 Handvoll Champignons
1 dl Sahne
2 EL saure Sahne
1 EL Senf
4-5 Stängel frischer Dill

Salz, Pfeffer und Paprika zum Würzen
Öl zum Anbraten
Weisswein zum Ablöschen

1.) Das Fleisch waschen und mit Küchenpapier trocken tupfen. In Würfel schneiden und in wenig Öl kurz anbraten. Dabei mit ordentlich Salz, Pfeffer und Paprika würzen.

2.) Die Zwiebel hacken und dazu geben, kurz anschwitzen. Das Mehl zugeben, verrühren und ebenfalls kurz mitdünsten, dann alles mit einem kräftigen Schuss Weisswein ablöschen.

3.) Sobald der Wein eingezogen ist, die Pilze (entweder ganz oder geschnitten, je nach Geschmack) und die Bouillon zugeben und alles kurz aufkochen. Wenn es anfängt einzudicken, die Sahne sowie die saure Sahne zugeben und den Senf einrühren.

4.) Die Dillspitzen von den Stängeln entfernen und hacken. Zur Sauce geben, wenn nötig noch mit Paprika und Pfeffer abschmecken. Kurz auskühlen lassen.


Zum Schluss:

1.) Die Füllung in eine Auflaufform geben und den Teig auf einer bemehlten Fläche so ausrollen, dass er die Form auf allen Seiten ein paar Zentimeter überlappt.

2.) Den Rand der Form mit Eiweiss bestreichen. Den Teig auf die Füllung legen und die Enden festkleben - Vorsicht bei den Ecken! Wer will, bringt auch Verzierungen - zum Beispiel in Form von Teigresten - auf diese Weise an.

3.) Den Teig mit etwas Milch oder Eigelb bestreichen. Anschliessend den Pie in der Mitte drei Mal einschneiden und bei 200 Grad für etwa 20 Minuten goldbraun backen.

Montag, 14. Januar 2013

Croûtons















Nur ein kurzer Zwischenruf, bevor ich mich wieder in die Arbeit stürze: Was macht ihr so mit altem Brot, das eigentlich schon zu trocken ist, um es noch geniessen zu können? Wer die ewigen Armen Ritter satt hat, für den gibt es eine Alternative: Croûtons. Entweder zum Salat oder einfach so als Snack zum Knabbern.

Dazu das alte Brot in Würfel schneiden, Olivenöl in eine Pfanne geben und eine Knoblauchzehe auspressen. Gut verteilen und anschliessend die Brotwürfel dazu geben. Von oben ebenfalls mit etwas Olivenöl besprenkeln, dann langsam von allen Seiten goldbraun antoasten und würzen. Bei mir: Etwas Salz, Oregano und getrockneter Majoran.

Kommt gut in die Woche!